Vorbericht: TSV Burgdorf – HSC BW Tündern‏

– „Einer für alle und alle für einen!“ –

Nach der derben 0:8 Niederlage im Heimspiel gegen den Aufsteiger STK Eilvese müssen wir nun schnell wieder unsere Form finden, wenn wir am Sonntag, den 22.03.2015 um 15.00 Uhr beim Tabellensechsten TSV Burgdorf antreten. Trainer Siegfried Motzner: 

„Wir sollten jetzt den Tatsachen klar ins Auge blicken. Trotzdem hoffe ich, dass das letzte Punktspiel in dieser Form ein einmaliger Ausrutscher war, denn ich habe das von unserer Mannschaft in dieser Art und Weise bislang noch nicht erlebt. Man kann Spiele verlieren, aber muss sich zumindest bis zum Schluss dagegen wehren!“. 

Stattdessen haben wir uns hier unserem Schicksal kolossal ergeben und gar keinen Widerstand gezeigt. Unser Team muss aus dieser Niederlage die richtigen Lehren ziehen. In der jetzigen Situation ist es ganz wichtig, dass wir von Spiel zu Spiel schauen, um noch möglichst viele Punkte zu erkämpfen. Und sollte es dann am Ende für den Klassenerhalt in diesem Jahr nicht ausreichen, werden wir dies akzeptieren. Es ist für unseren Verein und alle Beteiligten schließlich kein Weltuntergang, wenn wir nächstes Jahr in der Bezirksliga spielen müssten, denn der HSC BW Tündern ist gut strukturiert. Schließlich ist uns dieses Missgeschick vor 5 Jahren schon mal passiert, um dann in der Folgesaison gestärkt aus dieser Situation hervorzugehen und das wäre auch in diesem Jahr unsere Zielsetzung, wenn der Abstieg aus der Landesliga nicht mehr zu vermeiden ist. Entscheidend dabei ist allerdings, dass wir gerade in dieser schwierigen Phase ein großes Augenmerk auf den Teamgeist unserer Mannschaft richten. Das ist nämlich die Basis dafür, dass sich unsere Spieler beim HSC BW Tündern wohl fühlen und auch über die Saison hinaus bereit sind, ihre Fußballschuhe für unseren Verein zu schnüren, denn schließlich benötigen wir auch in der nächsten Saison wieder jeden Einzelnen, um dann den Neuanfang zu starten und an die Erfolge der letzten Jahre anknüpfen zu können. Gerade in so genannten Krisensituationen, muss alles dafür getan werden, dass die Spieler die Freude am Fußballspielen nicht verlieren, um dann auch wieder neuen Mut und Kraft zu schöpfen.

Sebastian Kelle

 

Mit dem letzten Spiel sollte der Tiefpunkt in dieser Saison nun erreicht sein. Unsere Spieler haben jetzt nichts mehr zu verlieren und können somit befreit aufspielen. Der TSV Burgdorf ist mit 3 Siegen in Folge bravourös nach der Winterpause aus den Startlöchern gekommen und damit zunächst erst mal alle Abstiegssorgen los. Dies hat zur Folge, dass sie mit ganz breiter Brust gegen uns antreten werden, was die Aufgabe damit nicht leichter macht. Bereits im Hinspiel mussten wir eine knappe 0:1 Niederlage hinnehmen. Momentan wäre nach 6 Niederlagen in Folge bereits ein Punktgewinn auswärts ein echter Erfolg. Dazu müssten wir aber zumindest an die Leistung der Auftaktpartie in Heessel anknüpfen. Hier hat unsere Mannschaft lange Zeit auf Augenhöhe mitgespielt, so dass dieser dramatische Einbruch gegen den STK Eilvese überhaupt nicht zu verstehen war. Gegen Burgdorf möchte ich wieder ein anderes Gesicht unseres Team sehen, nämlich in dem jeder Spieler für den anderen kämpft und bis zum Schluss versucht, das bestmöglichste Ergebnis zu erzielen. Außerdem war unsere Fehlpassquote in der letzten Begegnung erschreckend hoch. Hier sollten wir uns vor allem im Spielaufbau auf die einfachen Spielzüge konzentrieren, damit wir nicht pausenlos dem Gegner in die Karten spielen und uns mühsam den Ball wieder zurückerobern müssen. Das kostet nur unnötig Kraft.

Insgesamt gesehen kann es jetzt ja eigentlich nur besser werden, denn so einen rabenschwarzen Tag wird unser Team vermutlich nicht wieder erwischen. Damit dies am Ende auch so ist, sollte das Spiel in Burgdorf unter dem Motto stehen: „Einer für alle und alle für einen!“ 

 

Mfg
K. Leonhart

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