HSC Blau-Weiß Schwalbe Tündern

Vorbericht: BW Tündern – Lupo Martini Wolfsburg

– Gurgel: „Wir sind am Samstag keineswegs chancenlos“ – Anstoß am Samstag, den 30.11.2019 um 14.00 Uhr –

Auf der Kampfbahn oder auf dem Kunstrasen? Wo am Samstag gespielt wird, ist aktuell noch offen. Fest steht aber: Das Spiel soll in jedem Fall stattfinden. „Wenn die Stadt Hameln die Rasenplätze sperrt, werden wir auf den Kunstrasen ausweichen. Ob eine mögliche Verlegung auf den Kunstrasen Platz ein Vorteil für uns ist, weiß ich allerdings nicht“, erklärt Tünderns Sprecher Willi Gurgel: „Wolfsburg war im Hinspiel spielerisch extrem stark. Der Kunstrasen begünstigt technisch versierte Mannschaften im Normalfall. Auf der anderen Seite haben wir wir dem künstlichen Grün meist ansprechende Leistungen gezeigt – auch gegen spielstarke Gegner.“ Im Hinspiel kassierten die Blau-Weißen in der Autostadt eine deutliche 0:4-Niederlage.

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„Als wir gesehen haben, wie stark Lupo Martini war, dachten wir, dass sie ein Kandidat für die vorderen Plätze sind – zumal der Verein ja erst aus der Regionalliga abgestiegen ist“, erinnert sich Gurgel. Die Realität zeichnet jedoch ein anderes Bild. In 17 Spielen holte der Verein mit italienischen Wurzeln nur 19 Punkte, krallt sich aktuell noch ans rettende Ufer. Allerdings ist dieser Nicht-Abstiegsplatz auf einem brüchigen Fundament gebaut. Verfolger Hagen/Uthlede ist nur einen Zähler entfernt. Die Wolfsburger sind also gegen Tündern zum Punkten verdammt. „Es scheint, als fährt die Mannschaft mit angezogener Handbremse. Woran das liegt, können wir aus der Ferne natürlich nicht beurteilen. Für uns steht nur so viel fest: Wir sind am Samstag keineswegs chancenlos und wollen, nach dem Erfolgserlebnis in Hannover, wieder punkten“, unterstreicht Gurgel.

Tabelle egal

Zuletzt ergatterte die Elf von Trainer Siegfried Motzner bei Arminia Hannover den ersten Auswärtspunkt und egalisierte dabei drei Rückstände (3:3). Gurgel sprach im Vorbericht von einer unglaublichen Moral – die Mannschaft verifizierte Gurgels These mit einem beherzten Auftritt in der Landeshauptstadt. „Wenn wir diese Tugenden auch am Samstag abrufen können und wir erneut das nötige Abschlussglück haben, können wir gegen Wolfsburg ebenfalls ein Erfolgserlebnis feiern“, ist Gurgel guter Dinge – und spricht abschließend die Tabellensituation an: „Natürlich ist uns bewusst, dass der Rückstand zu den Nicht-Abstiegsplätzen mit zwölf Punkten sehr groß ist. Es war aber von Anfang an klar, dass die Oberliga eine für den Verein riesige Herausforderung wird. Das haben die Verantwortlichen von Anfang an so kommuniziert und die Mannschaft verhält sich absolut vorbildlich. Sie befindet sich im Hier und Jetzt und schafft es, alles andere auszublenden. Der volle Fokus gilt den beiden Heimspielen, ehe es in die Winterpause geht. Nur das zählt.“ Während Ugur Aydin nach seiner abgesessenen Gelb-Rot-Sperre in den Kader zurückkehrt, muss Kris-Lennart Müller aufgrund seiner fünften Gelben Karte aussetzen.

Quelle: www.awesa.de