HSC BW Schwalbe Tündern

Nummer eins in Niedersachen! Keune und Albrecht drehen Partie

– Tündern setzt sich gegen die SG Nortmoor knapp durch – Am 10. Juni geht’s gegen Werder Bremen –

SG Nortmoor/Brinkum/Holtland – HSC BW Tündern 1:2 (0:0)

Der HSC BW Schwalbe Tündern ist nach 2014 zum zweiten Mal C- Juniorinnen-Niedersachsenmeister. In Barsinghausen behielten die Blau-Weißen gegen die SG Nortmoor/Brinkum/Holtland knapp mit 2:1 die Oberhand. Mit Anpfiff der Partie nahmen die Tünderanerinnen das Zepter in die Hand und ließen der SG in den gesamten 70 Minuten kaum eine Chance. „Mit gefühlten 75 Prozent Ballbesitz, einer guten Abwehrleistung und ihrem sicheren Passspiel kam von Anfang an eigentlich nie der Zweifel auf, dass wir das Spiel heute verlieren könnten“, berichtete HSC-Trainer Sylvan Spilker. Die HSC-Mädels ließen Ball und Gegner laufen und erspielten sich einige kleine Torchancen, die jedoch in der ersten Halbzeit noch nicht genutzt wurden. Von der guten Offensivabteilung der SG, immerhin 86 Meisterschaftstore, war gar nichts zu merken und die SG-Defensive stellten die „Schwalben“ einige Male vor große Schwierigkeiten. So ging es bei sommerlichen Temperaturen und sehr guten Platzbedingungen mit einem torlosen Unentschieden in die Halbzeit. Gleich nach dem Seitenwechsel gab es mehrere spektakuläre Szenen. „Es kam wie es kommen musste, wenn man aus der eigenen spielerischen Überlegenheit kein Kapital schlägt“, gab Spilker zu Protokoll. Erst mit dem zweiten Torschuss überhaupt gingen die Nortmoorerinnen in der 37. Minute nach einem Konter in Führung. Doch der HSC-Nachwuchs hatte die richtige Antwort parat. Nur 60 Sekunden später scheiterte Jette Albrecht zunächst noch an der Latte.

Keune und Albrecht drehen die Partie

In der 40. Minute war es soweit. „Endlich wurden wir für unseren Aufwand belohnt“, freute sich Spilker. Celine Keune knallte den Ball aus gut 20 Metern direkt unter die Latte zum Ausgleich. Die Spielgemeinschaft kannte nur noch die Defensive lang hinten raus. Diese Taktik sollte sich aber rächen. In der 51. Minute schloss Jette Albrecht einen schönen Alleingang mit einem satten Linksschuss aus gut 24 Metern Entfernung mit dem Siegtor ab. Nortmoor versuchte zwar nochmal alles, aber die Tünderanerinnen spielten das ganz sauber technisch zu Ende. „Mit viel Ballbesitz ließen wir den Gegner laufen und hielten Nortmoor vom eigenen Tor weg. Unser Sieg war am Ende mehr als verdient. Vom Gegner hatten wir uns mehr erwartet. Vielleicht aber waren wir heute einfach nur gut. An dieser tollen Mädelstruppe werden wir, wenn sie bereit ist weiterhin sehr viel zu investieren, noch unseren Spaß haben. Ein Dank an alle die uns im August-Wenzel-Stadion so toll unterstützt haben“, so Spilker abschließend. Am 10. Juni geht es nun, um den Einzug ins Endspiel der Norddeutschen Meisterschaft, zu keinem geringeren als den Titelverteidiger SV Werder Bremen.

Quelle: www.awesa.de