HSC Blau-Weiß Schwalbe Tündern

A-Junioren der JSG Hameln-Land auch in Bemerode glücklos

TSV Bemerode – JSG Hameln-Land 3:2 (2:1)

Das Auswärtsspiel unserer Schwalben begann zuerst recht gut. Kaan Gündüz markierte in der 8. Min. das 0:1 für die JSG. In der Folge hatten die Gäste das Spiel voll im Griff, verwerteten aber Ihre guten Einschußmöglichkeiten widermal nicht um das Ergebnis dem Spielverlauf anzupassen. Aus dem Nichts fiel der Ausgleich für die Hausherren nach einem Abstimmungsfehler zwischen Torwart und Innenverteidigung. Es kam aber noch schlimmer für die Jungs von Steffen Niemeyer: In der 46. Min. sprang Robin Borkert der Ball bei einem Abwehrversuch im Strafraum an den Oberarm, was der 70m entfernte Linienrichter dem Unparteiischen anzeigte, der dieses Handspiel nicht sehen konnte. Den folgerichtigen Strafstoß nutzte die TSV zur bis dato unverdienten Halbzeitführung von 2:1.

Nach dem Wechsel legte Bemerode, nach einem Eckball, das Spielgerät abermals ins Netz der Hamelner, wobei der Stürmer unbedrängt aus 3m vor dem Tor zum Kopfball ansetzen konnte. Weder Torwart noch Abwehrspieler machten hier eine gute Figur (50 Min.). Hameln spielte die nächsten 10 Min. wie ausgewechselt und erst nachdem sie den Rückstand verdaut hatten wurde wieder Fussball gespielt. Der Gast von der Weser wurde wieder besser und schaffte gegen Ende (86 Min.) noch den Anschlusstreffer durch Leon v.d. Heide nach Vorarbeit von Alex Manka. Allerdings kam der Anschlusstreffer zu spät für die JSG woraufhin Bemerode das Ergebnis clever verwaltete und somit als „glücklicher Gewinner“ aus der Partie hervor ging.

Steffen Niemeyer:
„Wir waren heute über weite Strecken der Begegnung das bessere Team. Bemerode macht aus 1 ½ Chancen zwei Tore. Wir nutzten unsere 5 / 6 Chancen nicht und lagen zur Halbzeit völlig unverdient hinten. Nach dem Wechsel bekommst Du dann gleich wieder so ein Ei ins Nest gelegt und läufst dem Rückstand hinterher. Die individuellen Fehler haben uns das Spiel heute gekostet, aber wir haben gezeigt, dass wir mit diesen Teams mithalten können. Schlussendlich hatten wir heute aber das berühmte Pech am Schuh!“